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Die sind im Text, weil...



Weil ich ihre Art bewundere, sie für mich da ist und mir hilft, wenn es mir schlecht geht. Sie steht immer hinter mir, das hätte ich schon viel früher merken müssen. どうもありがとう, Milena. Ich hab dich unbeschreiblich doll lieb. ♥




Weil er mich mit seiner guten Laune und seinem Lächeln ansteckt, egal in welcher Situation. Da kann man noch so viel Pisse in den Augen haben, Nik lächelt’s einfach weg. Danke Nik, du bist
'n toller Freund. ♥



Weil er mir den Kopf gewaschen hat. Er hat mir die Augen geöffnet und mir gezeigt, dass meine Ängste völlig unbegründet sind. Ich hätt’s nicht von dir gedacht Kevin, danke danke danke. ♥



Weil sie nicht zulässt, dass es mir schlecht geht. Weil sie immer auf meiner Seite steht und ich mich darauf verlassen kann, dass sie jeden verhaut, der mir was Böses will. Ich weiß schon, warum du damals die erste warst die ich angesprochen hab. Danke Keulchen, ich liebe dich. ♥




Weil er genau weiß, in welchen Situationen ich Hilfe brauch und in welchen man besser die Fresse halten sollte. Lästerschwester, danke. ♥




Weil er mich zum Schreiben ermutigt. Weil er mit mir leidet, weil wir alles zusammen durchstehen. Weil wir uns gegenseitig immer wieder aus der Scheisse holen. Im Grunde weiß ich ganz genau, dass er immer für mich da ist, auch wenn es in manchen Situationen für mich nicht danach aussieht. Es tut mir leid, dass du immer wieder mit mir in der Scheisse stehst. Ich hoffe du weißt, dass ich jederzeit für dich da bin, Sebi. Mit dir geh ich durch dick und dünn, mein Traummann. Ich liebe dich über alles. ♥
1.9.11 19:09


Und wenn du bis zur Stirn in fies stinkender Kuhscheisse stehst, wirst du dich wundern,...

...wessen Hände dich dort wieder raus ziehen.

Der beste Freund, die beste Freundin. Die, mit denen du in der Schule am meisten zu tun hast, natürlich. Denkste. Du wischst dir die Scheisse von den Augen und siehst, wie deine Retter dir mit Tüchern und Lappen und den bloßen Händen das stinkende Unglück vom Leib spachteln, in das dich eben genannte Personen unsanft befördert haben.

Da steht keine beste Freundin, kein bester Freund. Da steht tatsächlich das kleine, süße Mädchen aus deiner Klasse, mit der du nie viel zu tun hattest und die du trotzdem immer still und heimlich bewundert hast. Genau dieses Mädchen, von der du dachtest, du wärst ihr egal, zeigt dir jetzt, wie wichtig du ihr wirklich bist.

Du drehst dich um und traust deinen Augen kaum. Hinter dir steht der beste Freund deines Freundes. Mit einem Lappen und einem Eimer Wasser bewaffnet macht auch er sich an die Arbeit und wischt dir die Scheisse vom Rücken, bevor sie trocknet. Er lächelt dich an und irgendwie musst auch du lächeln und vergisst für einen kurzen Moment den bestialischen Kuhscheissegeruch.


„Komm, ich wasch dir die Haare.“, hörst du von etwas weiter weg. Du drehst dich nach linkst und siehst noch einen Freund deines Freundes auf dich zu kommen. In der rechten Hand hält er einen großen, grünen Eimer mit Wasser und in der Linken eine Flasche Shampoo. Gemocht hat er dich nie und trotzdem wäscht er dir jetzt den Kopf.

Es dauert einige Zeit, bis du ansatzweise sauber bist und nicht mehr stinkst. Als ihr fast fertig mit spachteln, schrubben und bürsten seid, siehst du wie aus der Ferne Leute auf euch zu rennen. Beschmeissen dich mit der ekelig stinkenden, braunen Brühe, die du gerade erst los geworden bist. Du fängst an zu weinen, willst nicht, dass die ganze Arbeit umsonst war. Willst nicht wieder bis zur Stirn drin stehen.

Von rechts hörst du laute Schreie, siehst das Mädchen, mit dem du dich in der Schule am besten verstehst. Sie schlägt die Angreifer in die Flucht, ehe sie es schaffen, großen Schaden anzurichten. Im Schlepptau hat sie ihren besten Freund. Auch er mochte dich nicht und auch er ist jetzt, im Gegensatz zu deinen „besten Freunden“ für dich da und kratzt dir die Scheisse vom Arm.

Du schaust dich suchend um, bist enttäuscht, dass du deinen Freund nirgends findest. Warum hilft er dir nicht, dich von dieser verdammten Kuhscheisse zu befreien? Tief verletzt und fragend schaust du die anderen an. Sie zucken mit den Schultern, wissen genau so wenig wo dein Herzblatt steckt. Neben dir auf dem Boden hörst du erst jetzt ein leises Schluchzen. Du nimmst den Eimer Wasser, der vor dir steht und schüttest ihn über der riesigen braunen Pfütze aus.

„Ich wollte dir helfen.“, sagt dein Schatz in einer riesigen Pfütze dünnflüssiger Kuhscheisse liegend. Er wollte dir helfen und nun liegt er selbst im stinkenden Unglück. Du nimmst seine Hand und hilfst ihm auf die Beine. Flüsterst ein leises „Danke“, küsst ihn auf die Wange und holst den Wasserschlauch.
1.9.11 18:56


Als gäb's kein Morgen mehr.



Sie tanzt über die Gräber, ihr ist alles egal. Für einen Augenblick vergisst sie alles um sich herum. Für diesen einen Augenblick ist sie der Mittelpunkt der Welt. Tanzt, als gäb’s kein Morgen mehr. Tanzt, als gäbe es nur sie. Tanzt, als wäre er nie aus ihrem Leben gegangen.

Doch er ist es, vor einem Monat. Sébastien hat sich das Leben genommen, er hatte viele Probleme zu Haus. Er hat sie geliebt und sie hat ihn geliebt. Das schien der einzige Lichtblick in seinem Leben gewesen zu sein. Aber das Negative hat sich diesen Lichtblick geschnappt und ihn wie eine lästige Fliege zermatscht.

Es fängt an zu regnen, doch Amélie stört sich nicht daran und tanzt weiter über die Gräber. Tanzt und tanzt, bis sie bei seinem Grab angekommen ist. Sie schaut auf die Blumensträuße, die Sébastiens Familie auf sein Grab gelegt hatten. Dicke Regentropfen landen auf ihrem Gesicht, verstecken die Tränen, die sie weint, als sie die Blumen wegräumt.

Scheinheiligkeit braucht er nicht. Blumen von Menschen, die ihm nur was Gutes getan hatten, nachdem er bereits tot war, braucht er auch nicht. Leise fallen ihre Tränen mit den Regentropfen vermischt auf sein Grab. Amélie will nicht mehr tanzen, will nicht mehr glücklich sein. Will nicht mehr alles um sich herum vergessen und sie will nicht mehr der Mittelpunkt der Welt sein.

Aber sie hat es ihm quasi versprochen. Und vor allem hat sie sich geschworen, nach seinem Tod nicht traurig zu sein. Das würde er nicht wollen. Sébastien hat ihr gern beim Tanzen zugeschaut, also wird sie tanzen so oft es geht. Auch wenn sie’s langsam satt hat. Es fängt an zu donnern und ein einzelner Blitz verirrt sich hinter dem Friedhof im Wald.

Amélie wischt sich eine Träne aus dem Gesicht, verabschiedet sich von ihrem Freund und tanzt weiter. Sie tanzt, obwohl ihr die Füße weh tun. Sie tanzt, obwohl ihr Kleid im Wind flattert und ihr noch kälter wird. Und sie tanzt, obwohl sie nicht der Mittelpunkt der Welt ist. Weil ihre Welt mit ihm untergegangen ist vor einem Monat.
1.9.11 18:14


Es gibt mehr Leute, die kapitulieren, als solche, die scheitern.


Man kann vieles aufgeben. Beziehungen, die mit der Zeit langsam zerbrochen sind und sich nicht mehr aufrecht erhalten lassen. Man kann Süßigkeiten aufgeben, seine Ernährung umstellen und so weiter. Aufgeben heißt verzichten. Verzichten heißt loslassen. Und Aufgeben tut erst weh, wenn man auf die Dinge verzichtet, die das Leben bisher ausgemacht haben. Wenn man Menschen loslassen muss, die man liebt. Wenn man Hobbies loslassen muss, die zum Alltag geworden sind. Aber am schlimmsten ist es, wenn man sich selbst aufgegeben hat.


Wenn die Leute um einen herum plötzlich keine Hauptdarsteller mehr in deinem Film sind, sondern nur noch unwichtige Statisten. Wenn das letzte, was du hören willst, irgendwas von den Fußballergebnissen der ersten Bundesliga ist, weil dir dein Hobby plötzlich scheissegal ist. Wenn dir egal ist, was einmal aus dir wird und du dir nicht mal mehr sicher bist, dass überhaupt noch was aus dir wird. Weil’s dir egal ist, ob du morgen von einem Eiswagen überfahren wirst oder die Treppe herunterfällst und dir das Genick brichst.


Wenn du dich geschlagen gibst und dich für jeden deiner Fehler entschuldigst und dir im selben Moment der Streit mit deinen Freunden doch egal ist. Wenn du den Schwanz einziehst, kapitulierst, und die Leute um dich herum einfach machen lässt. Dann tut’s weh. Vielleicht nicht dir selbst. Nein, mit Sicherheit nicht dir selbst, aber den Menschen um dich herum. Weil sie dich garantiert noch nicht aufgegeben haben. Also solltest du das Handtuch wieder aufheben, die Flinte aus dem Korn nehmen und den Leuten zeigen, was du kannst.
1.9.11 18:09


Liebe ist...



Weißt du, was Liebe ist?
Liebe ist wenn alles, was dir viel bedeutet, nur noch die Hälfte für dich ist. Wenn du dich selber nicht mehr erkennst und kleine Herzchen auf jedes Blatt Papier malst. Gegenseitiges Vertrauen. Das ist Liebe. Liebe ist das debile Grinsen, das du in der Fresse hast, wenn er dich auf die Nasenspitze küsst. Der Drang danach, der ganzen Welt zu zeigen, dass man glücklich ist. Sich morgens verschlafen umdrehen in der Hoffnung, man kann den Anderen noch ein bisschen beim Schlafen beobachten, das ist Liebe. Wenn dein Tag total scheisse war, du um dich schlagen könntest und eine einzige SMS dir wieder ein Lächeln in’s Gesicht zaubern kann. Wenn du denkst, dass die Welt sich nicht mehr dreht, Regen in der Luft stehen bleibt und die Zeit bedeutungslos wird, wenn sich eure Lippen berühren. Liebe ist, wenn man vor Glück nicht mehr schlafen kann, wenn du in deinem riesigen Pokémon T-Shirt trotzdem hübsch aussiehst. Liebe ist, wenn du allein auf der Straße stehst und trotzdem nach seiner Hand greifen willst. Wenn du die 2. Account Tussis bei SchülerVz plötzlich verstehst, dann ist das Liebe. Wenn du keine Schokolade mehr isst, weil du auch ohne total glücklich bist. Sollte ich Liebe in nur einem Wort beschreiben, ich würde sagen, Liebe ist…


-Sebastian. <3
1.9.11 18:07


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